Wann kommt es dazu?

Wenn Eltern ihrer Pflicht nicht nachkommen, ihr Recht auf Pflege und Erziehung ihrer Kinder vernachlässigen oder missbrauchen, schützt der Staat die Kinder. In Fällen, in denen z.B. Eltern verstorben oder nicht bekannt sind, ihre Verantwortung insgesamt oder in Teilbereichen gegenüber ihrem Kind nicht wahrnehmen können oder minderjährige Flüchtlinge sich in Deutschland unbegleitet aufhalten, wird dem Kind ein Vormund an die Seite gestellt. Die Vormundschaft umfasst die Sorge für die Person und das Vermögen des Kindes, während eine Pflegschaft nur Teilbereiche der Vormundschaft beinhaltet. Nach einem Beschluss des Familiengerichtes erfüllt eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter des Sozialdienstes katholischer Frauen die Aufgaben der elterlichen Sorge an Eltern statt.

Unser Angebot

Wir setzen uns parteilich für die Interessen der Kinder/Jugendlichen ein und begleiten sie als konstante Partnerinnen auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben. Bis zum Eintritt der Volljährigkeit nimmt der SkF die elterliche Sorge für diese Kinder und Jugendlichen wahr. Er vertritt sie in rechtlichen, finanziellen und pädagogischen Angelegenheiten. Wir organisieren die geeignete Unterbringung und Schulbesuch, veranlassen therapeutische, gesundheitliche und psychosoziale Maßnahmen und Hilfen. Wir stehen dabei in engem Kontakt zu den uns anvertrauten jungen Menschen und arbeiten eng mit allen an der Erziehung Beteiligten zusammen wie z.B. Pflegefamilien, Eltern, Einrichtungen und Behörden.

Gern nehmen wir Anfragen zur Übernahme von Vormundschaften/Pflegschaften für Kinder und Jugendliche entgegen:

Kontakt

Karin Müller

Telefon: 02363 - 9 10 09 42
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!